UND MORGEN DIE GANZE WELT.

Mortimer Pfaff (Podcast-Stimme, Lichtblick-Redakteuer, Kinospot-Produzent)

Willkommen in unserem Kinoblog, eine feine kleine Funktion, die Filme aus unserem hervorragenden Programm etwas näher beleuchtet und uns als Kinomitarbeiter vorstellen soll, denn bei uns ist (fast) alles hausgemacht.

 

Mein Name ist Mortimer Pfaff, seit über 4 Jahren arbeite ich nun für das Rex Filmtheater und das Cinema. Ich kümmere mich unter anderem um unseren Podcast Lichtblick on Air, schreibe für unser Hausmagazin Lichtblick und produziere hier und da mal einen kleinen Kinospot, den Sie dann in unseren Vorprogrammen sehen.
Redaktionell läuft es bei uns so: einer handvoll talentierter Kolleginnen und Kollegen werden Filmtitel genannt, aus der sich jeder was aussuchen darf, um darüber zu schreiben – so einfach ist das. Wie aber schreibt man über etwas, was man noch nicht gesehen hat? Nun, manche Filme können wir tatsächlich vorab sehen, in Pressevorführungen die meist in anderen Städten stattfinden, den Rest filtrieren wir aus dem gesamten Pressematerial, das uns von den Filmverleihern gestellt wird.

Regisseurin Julia von Heinz lässt in ihrem Energiefilm viel Persönliches einfließen und schickt „UND MORGEN DIE GANZE WELT“ ins Rennen bei den 77. Filmfestspielen in Venedig.

Gibt ́s eigentlich einen Rechtsruck in Deutschland? Ja! Und sollte man sich dagegen positionieren? Ja! Wer will denn schon im Faschismus leben, ich meine, wer kann das ernsthaft wollen? Viele junge Men- schen haben keine Lust, dass aus dem Ruck eine Welle wird und bie- ten allem was Rechts erscheint Paroli – genau wie die 20-jährige Luisa (Mala Emde), die Jura studiert und ein tiefes Gefühl der Besorgnis ver- spürt, was die politische Meinung im Land angeht. Mit ihrer Haltung und ihren Gefühlen ist sie aber nicht allein und findet schnell Verbün- dete im Kampf für die Freiheit: den charismatischen Alfa (NOAH SAA- VEDRA) und dessen besten Freund Lenor (TONIO SCHNEIDER) – 2 überhitzte junge Männer, denen Gewalt im Kampf gegen Rechts ein legitimes Mittel ist. Und schon gehen die jungen (eher links einge- stellten) Revoluzzer auf die Straße und sabotieren und stören Demos besorgter Bürger, besorgter Nazis und anderer Besorgter, gerne mit Megaphon und Farbbomben Marke Eigenbau.

Viel Spaß in unseren Kinos und Tally Ho!
-mp

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