AFRIKA FILM TAGE 2020 in Wuppertal

vom 17.09. bis 27.09.2020

Parallellaufende Ausstellung der Künstlerin Rebecca Beatrice Duopou im REX und
auch vielleicht von Milton Camilo

Alle Veranstaltungen finden ab 18 Uhr im REX-Filmtheater statt und der Eintritt ist frei!

Eröffnungsfilm am 17.09.2020 um 18 Uhr mit OB Andreas Mucke, Rebecca Beatrice Duopou (Gesang) und Milton Camillo als Schirmherr der Filmtage.

LUSALA

Eröffnungsfilm

17.09.18:00 Uhr61 min.Suaheli/English mit dt. UT

ADAM

Marokkanerin Samia, die arbeitslos und schwanger ist

18.09.18:00 Uhr98 min.Arabisch/Französisch mit dt. UT

Ein Abend zu 75 Jahre Befreiung Europas vom Faschismus

zwei Filme. mit Gast Mehdi Lallaoui (Regie)

19.09.18:00 Uhr26+53 min.Arabisch/Französisch mit dt. UT
Mehdi Lallaoui1

Mehdi Lallaoui ist französisch-algerischer Filmregisseur und Schriftsteller und hat fast 50 Dokumentarfilme gedreht. Sein Werk kreist um die Themen Migration, Geschichte der Arbeiterbewegung und Kolonialgeschichte. Er hat fünf Romane und drei Gedichtbände verfasst sowie mehr als ein Dutzend Sachbücher. Dazu gehören „Un siècle d’immigrations en France“, „Du bidonville aux HLM“, „Exils, exodes, errances“ und „Monique H. Nanterre 1961“ – Bücher, in denen es vor allem um die Lage algerischer Migrant*innen in Frankreich geht. Sein Film LES MASSACRES DE SÉTIF, UN CERTAIN 8. MAI 1945, den er anlässlich von 75 Jahren Kriegsende in Köln und Wuppertal vorstellt, lief auf zahlreichen Festivals und in einer deutschen Fassung auch auf ARTE. Der Film von 1995 gehörte zu den ersten Versuchen, die „Mauer des Schweigens“ zu durchbrechen, die bis dahin das Gedenken an französische Kolonialverbrechen in Algerien verhinderte.

AFRICAN SHORTS: QUEER – DECOLONIZING THE GAZE

LGBTQI-Kurzfilme mit Gast Misael Franco

Die Kurzfilmreihe AFRICAN SHORTS: QUEER – DECOLONIZING THE GAZE wurde von DEMASK Kuratiert. DEMASK versteht sich als queeres intersektionales Kollektiv, das Veranstaltungen von und für BI*POC in und um Köln organisiert. Die Filmauswahl porträtiert schwarze LGBTQIA+ Lebensrealitäten.

20.09.18:00 Uhr18 min.Englisch
9 min.Englisch
21 min.Französisch mit englischem Untertitel
19 min.Französisch mit englischem Untertitel
22 min.Portugiesisch mit englischem Untertitel
negrum 3

Miss Immigration (Misael Franco; Brasilien) ist ein kulturelles, politisches und antirassistisches Projekt. Sie war eine der wichtigsten Personen bei der Dekonstruktion der elektronischen Musikszene in Sao Paulo-Brasilien. Sie war als bildende Künstlerin und Koproduzentin bei Mamba Negra und war auch für die Gründung von Coletividade Namibia mitverantwortlich. Das Coletivade Namibia ist ein Kollektiv schwarzer und lgbtq+-Künstler, das zu einem der wichtigsten Kollektive dieser Bewegung in Brasilien wurde.

Le Choix d'Ali

mit Gast Yassine Benkhadda (Darsteller)

22.09.18:00 Uhr93 min.Französisch mit deutschem Untertitel
Yassine Benkhadda1

Der Schauspieler Yassine Benkhadda wurde 1991 in Frankreich geboren und hat sich eine Karriere als Schauspieler in der französischen Theater-, Film- und Fernsehbranche aufgebaut. Bekannt wurde er durch seine Rollen in LEBOWITZ CONTRE LEBOWITZ (2016) und ART OF CRIME (2017). Er selbst ist in diversen kreativen Medienberufen tätig, wie zum Beispiel als Moderator auf Festivals und der Tour de France. Bei der Comedy Web-Serie CLAP, die auf dem YouTube-Kanal Border Life zu sehen ist, arbeitet er hinter der Kamera als Autor und vor der Kamera als Comedian. Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch in der Filmproduktion LE CHOIX D’ALI (2019), die wir dieses Jahr bei den Afrika Filmtagen in Wuppertal zeigen dürfen.

PARIS-STALINGRAD

mit Gast Hind Meddeb (Regie)

23.09.18:00 Uhr86 min.Arabisch/Englisch/Französisch mit deutschem Untertitel
Regie Hind Meddeb

Hind Meddeb ist eine französisch-tunesische Journalistin und Dokumentarfilmregisseurin mit Sitz in Paris. 2008 entstand mit CASABLANCA. ONE WAY TICKET TO PARADISE ihr erster Film, der sich mit den unerzählten Geschichten marokkanischer Selbstmordattentäter auseinandersetzt. Zwischen 2011 und 2013 drehte sie zwei Dokumentarfilme, in denen sie die arabischen Revolutionen anhand junger Musiker in den Slums von Kairo und in ganz Tunesien beobachtete. Von ihrem aktuellen Film PARIS STALINGRAD (2019) sagt Hind Meddeb: „Ich wollte der Welt eine versteckte Seite von Paris zeigen, während die französische Hauptstadt den Asylbewerbern die Türen verschließt und Zäune baut, um sie aus dem öffentlichen Raum zu vertreiben, und neue Grenzen im Stadtzentrum schafft.“